Rezept · 14:45 Min · 6. August 2023
Streuselkuchen vom Blech mit Käsekuchen-Creme und Johannisbeeren
Für dieses Blech-Rezept vereine ich einen Hefeteig-Boden mit Streuseln, einer Käsekuchen-Creme aus Frischkäse und Johannisbeeren. Der Teig wird nicht durchgeknetet, sondern nur grob auf dem Blech verteilt.
- Butter für die Streusel
- 150 g
Das Wichtigste
Frische Hefe, die aufgetaut wurde, wird flüssig, das liegt an Eiskristallen aus dem Einfrieren und mindert die Triebkraft nicht.
Für Hefeteig eignet sich Kneten von Hand besser als mit dem Handrührgerät.
Butter lässt sich aus Kostengründen durch Margarine ersetzen.
In den Streuselteig gehört kein Backpulver, wie bei Mürbeteig generell.
Übriges Eigelb von anderen Rezepten lässt sich in die Käsekuchen-Creme einrühren.
Schritt für Schritt
- 01
Hefeteig aus Mehl, Zucker, Milch, Hefe, Butter, Ei und Salz kneten und gehen lassen.
- 02
Streusel aus weicher Butter, Zucker, Salz, Vanille und Mehl verkneten.
- 03
Käsekuchen-Creme aus Frischkäse, Sahne, Speisestärke, Zucker und Ei verrühren.
- 04
Teig grob auf dem Blech verteilen, kurz ruhen lassen.
- 05
Creme daraufstreichen, Johannisbeeren und Streusel verteilen.
- 06
Nach einer weiteren halben Stunde Ruhe im vorgeheizten Ofen backen.
Das brauchst du dafür
- Silikondeckel für die Schüssel
Typische Fehler
Aufgetaute frische Hefe ist flüssig statt fest.
Woran es liegt: Beim Einfrieren bilden sich Eiskristalle in der Hefe, die sie beim Auftauen verflüssigen.
Was hilft: Ganz normal weiterverwenden, die Hefe funktioniert trotzdem genauso.
Wenn du etwas nicht da hast
- Statt Küchenmaschine (für Hefeteig, falls nicht vorhanden) geht auch von Hand kneten · Mit dem Handrührgerät funktioniert Hefeteig bei mir nie richtig gut.
Häufige Fragen
Warum wird aufgetaute frische Hefe flüssig?
Die Hefe war eingefroren; beim Auftauen bilden sich Eiskristalle, die sie verflüssigen. Das mindert die Funktion nicht.
Kann man die Butter im Hefeteig durch Margarine ersetzen?
Ja, aus Kostengründen ist das in dieser kleinen Menge für mich kein Problem.
