Aus der Backstube · 15:29 Min · 1. Oktober 2015
Konditorausbildung Teil 1: Arbeitszeiten, Überstunden, Wochenendarbeit
Im ersten Teil einer Video-Reihe spreche ich offen über meine Konditor-Ausbildung: Arbeitszeiten, Überstunden, Wochenend- und Feiertagsarbeit sowie die Auswirkungen auf Sozialleben und Freizeit.
Das Wichtigste
Azubis müssen mit einer 5- bis 7-Tage-Woche rechnen, inklusive Wochenend- und Feiertagsarbeit
Arbeitszeiten schwanken saisonal stark: im Sommer oft kürzer, im Winter oft deutlich länger
Überstunden werden häufig nicht ausgezahlt, an Weihnachten und Ostern gibt es meist Urlaubssperren
Der Beruf bringt starke körperliche Belastung mit sich, Stehen und Schleppen gehören zum Alltag
Soziale Kontakte leiden oft, weil Wochenend- und Feiertagsarbeit mit privaten Anlässen kollidiert
Schritt für Schritt
- 01
Arbeitswoche in Betrieb und Berufsschule über die Lehrjahre hinweg
- 02
Übliche Wochenarbeitszeit: 5 bis 7 Tage
- 03
Uhrzeiten: Arbeitsbeginn saisonal unterschiedlich, oft sehr früh
- 04
Nachtschichten an Feiertagen wie Silvester
- 05
Wochenend- und Feiertagsarbeit, Überstunden, Urlaubssperren
- 06
Auswirkungen auf soziale Kontakte
- 07
Körperliche Belastung im Berufsalltag
- 08
Umgang mit Neckereien unter Azubis und Kollegen
Häufige Fragen
Wie sehen Arbeitszeiten, Überstunden und Wochenendarbeit in der Konditor-Ausbildung wirklich aus?
Normal sind eine 5- bis 7-Tage-Woche, häufig frühe Startzeiten, Sonntags- und Feiertagsarbeit, unbezahlte Überstunden und Urlaubssperren an Weihnachten und Ostern.
Aus meiner Praxis
Ich hätte mir für meine Ausbildung nichts Besseres wünschen können - der Betrieb, den ich mir ausgesucht habe, war genau richtig für mich. Gleichzeitig greift Wochenend- und Feiertagsarbeit stark in mein Sozialleben ein: Ich musste zum Beispiel an dem Sonntag arbeiten, an dem mein Opa seinen 70. Geburtstag feierte, und konnte erst abends dazukommen.
