Sammlung · 10:59 Min · 17. Dezember 2023
Festliche Weihnachtsdesserts: 3 einfache Verpackungsideen
Ich baue aus temperierter Kuvertüre drei weihnachtliche Dessert-Verpackungen in absteigendem Aufwand: ein Schokoladenhäuschen nach Omas Keks-Methode, Ruckzuck-Törtchen und Silikon-Schokoladenschälchen. Alle drei lassen sich Tage im Voraus vorbereiten.
Das Wichtigste
Kuvertüre wird erst geschnitten oder geformt, wenn sie 'wachsweich' ist - trocken angefühlt, aber nicht mehr klebend an den Fingern.
Tortenfolie, Tortenrandfolie, Dauerbackfolie oder stabiles Backpapier funktionieren alle gleich gut als Unterlage.
Ohne Temperieren funktioniert bei mir auch normale Tafelschokolade.
Reste lassen sich problemlos wieder einschmelzen und für das nächste Projekt nutzen.
Schritt für Schritt
- 01
Kuvertüre auf Folie streichen, optional mit Schokoladenfarbe marmorieren
- 02
Leicht antrocknen lassen, bis sie 'wachsweich' ist
- 03
Mit dem RuckZuck-Multimesser portionieren
- 04
Kekse halbieren und mit Kuvertüre zu einer 'Truhe' zusammenkleben
- 05
Silikonförmchen ein- oder zweimal mit Kuvertüre ausstreichen und fest werden lassen
- 06
Plättchen und Schälchen vorsichtig lösen und zusammensetzen
Das brauchst du dafür
- Tortenfolie
- Dauerbackfolie
- Glitzer (optional)
- Kuvertüre
- Kekse (Vollkorn)
- Papierförmchen
Typische Fehler
Eine matte Stelle bleibt auf der Schokoladenplatte zurück.
Woran es liegt: Die Platte wurde von der Folie gelöst, bevor sie sich von selbst vollständig gelöst hatte.
Was hilft: Länger liegen lassen, bis sich die Platte von allein löst.
Wenn du etwas nicht da hast
- Statt Tortenfolie geht auch Tortenrandfolie, Dauerbackfolie oder stabiles Backpapier · alle funktionieren bei mir gleich gut
- Statt Temperierte Kuvertüre geht auch Tafelschokolade · bei mir auch ohne Temperieren machbar
Häufige Fragen
Wann ist der richtige Zeitpunkt, um die Kuvertüre zu schneiden?
Wenn sie 'wachsweich' ist - fühlt sich trocken an, klebt aber nicht mehr an den Fingern.
Aus meiner Praxis
Die Idee für das Schokoladenhäuschen stammt von meiner Oma, die es früher mit drei gestapelten Keksen baute; ich reduziere es für die Dessert-Portion auf zwei halbierte Kekse.
