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Gebäck, Klassiker, Teilchen

Fluffige Quarkbällchen aus der Friteuse, super easy

von Kuchenfee Lisa

Ausgebildete Konditorin

Quarkbällchen
Foto · Kuchenfee Lisa, in ihrer Backstube

4,7 (3)von 5, 3 Bewertungen

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Vorbereitung
5 min
Backzeit
6 min
Gesamt
11 min
Schwierigkeit
Mittel
Ergibt
20 Stück

In der Konditorei lernt man als Erstes, dass Quarkbällchen kein Hexenwerk sind, aber bei der Konsistenz des Teigs entschieden wird, ob sie luftig werden oder gummiartig. Genau deshalb arbeite ich hier mit Magerquark und gemahlenen Mandeln, die dem Teig eine leichte nussige Note geben und für eine richtig schöne Textur im Inneren sorgen. Das Rezept ist so unkompliziert, dass auch Anfänger es entspannt hinkriegen, ohne sich vorher durch eine halbe Konditorenausbildung zu lesen.

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Ihr verrührt einmal die Flüssigkeiten mit dem Quark, kippt die trockenen Zutaten dazu und das Ganze wandert in einen Spritzbeutel. Wichtig ist nur eines: den Teig nach Zugabe der trockenen Zutaten nicht überrühren, gerade so lange, bis alles zusammenkommt. Sobald die Masse zäh wird, leidet das Ausbacken und die Bällchen verlieren ihr fluffiges Inneres. Hier kommt mein Rezept für ganz einfache, luftige Quarkbällchen aus der Friteuse:

Zutaten

für 20 Stück

  • 240 gMagerquark10% Fett
  • 150 gZucker
  • 150 gEiEtwa 3 Stück
  • 25 mlMilch
  • 240 gMehl
  • 25 gMandelngemahlen
  • 5 gBackpulver
  • 1 PriseSalz
  • 1 PäckchenVanillezucker
  • Zucker zum wälzen
  • Fett zum ausbacken

Das brauchst du dafür

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Zubereitung

  1. Mehl, Backpulver & Mandeln mit salz verrühren.

  2. Restliche Zutaten verrühren und die trocknen dazu geben. Alles kurz und gründlich verrühren.

  3. Fritteuse auf etwa 170°C vorheizen. Masse in einen Spritzbeutel füllen.

  4. Sobald das Fett auf temperatur ist die Masse mit hilfe des Spritzbeutel vorsichtig in das Fett spritzen. Die Bällchen einige Minuten im heissen Fett ausbacken, dann auf ein Küchentuch geben und abtropfen lassen, jedoch noch Heiss im Zucker wälzen.

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Häufige Fragen

Warum nehme ich Magerquark statt Vollfettquark?
Ich nehme Magerquark, weil er weniger Wasser ins Fett abgibt und der Teig dadurch stabiler bleibt. Voller Quark macht die Masse oft zu weich und die Bällchen ziehen beim Ausbacken Fett. Magerquark gibt die richtige Konsistenz, ohne dass die Quarkbällchen schwer werden.
Warum wird mein Quarkbällchen-Teig zäh?
Das passiert fast immer, wenn ihr nach der Zugabe der trockenen Zutaten zu lange rührt. Sobald Mehl und Backpulver dazukommen, baut sich Klebergerüst auf, und je länger ihr arbeitet, desto zäher wird die Masse. Rührt wirklich nur, bis alles gerade zusammenkommt, dann werden die Quarkbällchen luftig.
Welche Öltemperatur ist für Quarkbällchen ideal?
Bei mir laufen die Quarkbällchen bei 170 Grad am besten. Höher wird die Schale zu schnell dunkel und innen sind sie noch teigig, niedriger ziehen sie zu viel Fett. Ein Thermometer oder eine Friteuse mit Temperaturregler macht das Leben hier wirklich leichter.
Kann ich Quarkbällchen auch im Backofen oder Airfryer machen?
Ihr könnt Quarkbällchen auch im Backofen oder in der Heißluftfritteuse machen, die Textur ist dann aber eine andere. Klassische Quarkbällchen werden im Fett ausgebacken, dadurch kriegen sie diese typische knusprige Hülle und das fluffige Innere. Im Ofen werden sie eher wie ein kleines Gebäck, das schmeckt auch, ist aber nicht ganz dasselbe.
Wie lagere ich Quarkbällchen am besten?
Ehrlich gesagt sind Quarkbällchen am nächsten Tag meistens nicht mehr so gut, sie verlieren ihre Fluffigkeit und werden trockener. Ich mache sie deshalb immer frisch und genieße sie noch warm. Wenn ihr Reste habt, lasst sie an der Luft, nicht in einer Dose, sonst werden sie pappig.
Warum nehme ich einen Spritzbeutel statt zwei Löffel?
Mit dem Spritzbeutel portioniere ich super gleichmäßig ins heiße Fett und schneide den Teig vorne mit einem Messer ab. Das geht schneller als mit zwei Löffeln und die Quarkbällchen werden alle ungefähr gleich groß, was für ein gleichmäßiges Ausbacken wichtig ist.

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