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Gebäck, Teilchen, Deutsch

Saftige Apfelkrapfen aus Hefeteig mit frischen Apfelstücken

von Kuchenfee Lisa

Ausgebildete Konditorin

Apfelkrapfen
Foto · Kuchenfee Lisa, in ihrer Backstube

4,8 (8)von 5, 8 Bewertungen

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Vorbereitung
1 Std. 30 min
Backzeit
10 min
Gesamt
1 Std. 40 min
Schwierigkeit
Mittel
Ergibt
15 Stück

Frisch aus der Pfanne, in Zucker gewälzt und noch leicht warm: meine Apfelkrapfen aus Hefeteig sind genau die Sorte Backwerk, bei der mir die Familie schon ungeduldig in der Küche steht, bevor ich die letzten aus dem Fett gehoben habe. Der Teig ist weich und geschmeidig, die frischen Apfelwürfel kommen säuerlich-fruchtig durch und der Zuckermantel macht das Ganze richtig saftig.

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Ich backe meine Apfelkrapfen bewusst in der Pfanne und nicht in der Fritteuse, das funktioniert in einer normalen Küche super und reicht für eine ganze Familienportion. Die Äpfel sind bei mir kleine, säuerliche Lokalsorten vom Hof nebenan, das macht geschmacklich einen riesigen Unterschied zu den klassischen, sehr süßen Tafeläpfeln. Wichtig ist nur eines: schneidet die Teigrolle mit einem gezackten Messer, ein glattes Messer drückt die Krapfen platt und sie gehen dann im Fett nicht mehr richtig auf. Hier kommt mein Rezept für saftige Apfelkrapfen zum Nachbacken:

Zutaten

für 15 Stück

Hefeteig

  • 425 gMehl
  • 50 gZucker
  • 20 gHefefrisch
  • 100 gMilchwarm
  • 50 gButterweich
  • 2Eier

Ausserdem

  • 300 gÄpfel
  • Etwas Zucker & Zimt zum wälzen
  • Etwas neutrales Fett zum ausbacken

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Zubereitung

  1. Für die Krapfen eine Mulde in die Mehlmenge machen, Zucker, Milch und Hefe rein geben und 10 Minuten ruhen lassen.

  2. Die restlichen Zutaten ausser die Äpfel zur Mehlmischung geben und zu einem Teig verkneten.

  3. Abgedeckt etwa 45 Minuten ruhen lassen. Wärenddessen die Äpfel schälen, entkernen und in kleine Würfel schneiden.

  4. Etwas Mehl auf die Arbeitsfläche geben, den Teig drauf stürzen und zu einem rechteck ausrollen, dann die Äpfel darauf verteilen und alles zusammenrollen.

  5. Die Krapfen etwa 30 Minuten ruhen lassen, wärend dessen das Öl auf rund 170°C erhitzen.

  6. Die Krapfen von beiden Seiten einige Minuten goldig ausbacken, dann in einer Zuckerzimt Mischung wälzen und so frisch wie möglich genießen.

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8 Bewertungen.

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1 Rückmeldung

  • Jessica

    Einfach cooles Rezept danke das werde ich am Wochenende mal machen Wenn sich nachmittags Besuch Ankündigung kann man ihn morgens ansetzen und dann füllen und wenn besuch da ist ausbacken. Danke

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Häufige Fragen

Was bedeutet eigentlich Apfelkrapfen?
Apfelkrapfen ist die Sammelbezeichnung für ausgebackenes Hefe- oder Brandteig-Gebäck mit Apfelfüllung, regional sehr unterschiedlich. In Bayern sind oft kleine, runde Stücke gemeint, in Norddeutschland werden sie auch Apfelberliner oder Apfelballen genannt. Bei mir ist es die süddeutsche Variante: gerollter Hefeteig mit frischen Apfelwürfeln, in Scheiben geschnitten und in der Pfanne ausgebacken.
Welches Mehl ist das beste für Krapfen?
Ich arbeite mit klassischem Weizenmehl Type 405, das gibt einen schön weichen, geschmeidigen Hefeteig. Type 550 funktioniert auch, der Teig wird dann etwas standfester und bissfester. Vollkorn würde ich nicht empfehlen, da werden die Krapfen schwer und gehen nicht mehr so locker auf.
Kann ich die Apfelkrapfen auch im Backofen oder Airfryer machen?
Ja, beides geht. Im Backofen bei etwa 180 Grad Ober-/Unterhitze backe ich sie auf einem Blech, dann werden sie weniger fettig, dafür auch nicht so klassisch in der Konsistenz. Im Airfryer brauche ich rund 12 bis 15 Minuten bei 170 Grad, dabei pinsle ich sie vorher mit etwas zerlassener Butter ein, sonst werden sie zu trocken.
Welche Äpfel eignen sich am besten?
Ich nehme am liebsten säuerliche Sorten wie Boskoop, Elstar oder regionale Lagerapfel-Sorten. Sehr süße Tafeläpfel werden im Krapfen schnell mehlig und langweilig. Wichtig ist, dass die Würfel klein und gleichmäßig sind, dann verteilen sie sich beim Aufrollen sauber im Teig.
Wie lange halten die Apfelkrapfen frisch?
Am besten schmecken sie ganz frisch noch leicht warm aus der Pfanne. Übrig gebliebene Krapfen lagere ich bei Raumtemperatur abgedeckt höchstens einen Tag, am nächsten Morgen schiebe ich sie kurz bei 150 Grad in den Ofen, dann werden sie wieder fluffig. Im Kühlschrank trocknen sie zu schnell aus, das mache ich nicht.
Warum gehen meine Krapfen im Fett nicht richtig auf?
Das hat meistens zwei Ursachen: entweder war der Teig nicht lange genug aufgegangen oder das Fett war zu kalt. Der Teig sollte sein Volumen wirklich verdoppelt haben, und die Pfanne braucht konstante 160 bis 170 Grad. Auch beim Aufschneiden der Rolle wichtig, immer ein gezacktes Messer nehmen, sonst drückt ihr die Schichten platt und die Krapfen können nicht mehr aufgehen.

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